Kameraschätze – die EXA 1a, eine analoge Spiegelreflexkamera mit Kleinbildfilm

Nov 16, 2011 | Fotografieren | 3 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 41 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 11-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Die EXA 1a ist ein altes Kameraschätzchen, dass aus dem Nachlass meines Vaters stammt und jetzt wieder zum Leben erweckt werden will (soll).

Hergestellt wurde die EXA 1a von 1964 – 1977 im Ihage Kamerawerk (später Pentacon- /Ernemann-Turm) in Dresden und sie ist eine analoge Spiegelreflexkamera, die mit einem 135er Kleinbildfilm läuft.

Die Exa 1a ist aber bereits eine richtige Systemkamera, mit Wechselobjektiv und auswechselbarem Suchersystem. An der Kamera befindet sich aktuell das Objektiv Domiplan 2.8/50 von Meyer-Optik Görlitz, vermutlich das damalige Kit-Objektiv. Weiterhin ist aktuell der Sucher mit Pentaprisma eingesetzt. Den Standard Lichtschachtsucher habe ich aber auch gefunden.

Exa1a - analoge Spiegelreflexkamera Exa1a - analoge Spiegelreflexkamera mit Objektiv Domiplan

Der Auslöser befindet sich vorne (der schwarze Hebel) und deshalb wird mit dem linken Zeigefinger ausgelöst. Zum verbesserten Filmtransport ist die EXA 1a mit einem Schnellspannhebel ausgestattet, der mit dem rechten Daumen bedient wird.

Während der Produktion der EXA 1a wurden die Ihage Kamerawerke von Pentacon übernommen (1968-1970). Die kleine Gravur neben dem Schnellspannhebel (der Pentacon- /Ernemann-Turm) zeigt, dass meine EXA 1a bereits zu Pentacon Zeiten hergestellt wurde.

Exa1a - analoge Spiegelreflexkamera mit Schnellspannhebel Exa1a - analoge Spiegelreflexkamera - Auslöser

Das Schätzchen scheint noch zu funktionierten. Zwar ist alles etwas angelaufen und leicht blind auf den ersten Augenblick, aber soweit es geht werde ich alles reinigen und die Kamera dann mal testen. Zwei alte abgelaufen Kleinbildfilme lagen auch noch im Schrank. Diese dienen als Testfilme.

Ich bin schon sehr gespannt was für Ergebnisse rauskommen.

Quellen: Erzählungen, sowie Infomationen dieser Seiten: Dresdner-Kameras und Lippisches Kameramuseum