96 Stunden in Hamburg – Teil 2 im Fotoessay

Jun 28, 2013 | Reiseziele | 3 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Gelassen ruhig starten wir an Tag 3 unserer Hamburger Schätze Entdeckertour mit einem Rundgang durch den Stadtteil Ottensen. Es ist schön dort. Ich glaube dort kann man sich gut wohlfühlen.

Wirklich in Erinnerung geblieben ist mir allerdings nur der allseits bekannte Bonsche Laden. Bonsche, so heißen in Hamburg die Bonbons.
Im Bonsche Laden werden diese noch traditionell handgemacht, in unzähligen Geschmacksrichtungen und mit hübschen Motiven drin.

Hamburg Ottensen Bonsche Laden in Hamburg Ottensen

An der Aussichtsplattform Altonaer Balkon, der sich am nördlichen Elbufer von Hamburg-Altona über Neumühlen nach Westen erstreckt endet unser Rundgang mit einem schönen Blick auf den Hamburger Hafen.

Blick vom Altonaer Balkon auf den Hafen

Weiter geht es zu Fuß hinunter zum Hafen ins Stilwerk. Das Stilwerk in der Große Elbstraße 68 ist ein international einmaliges Konzept und ein Hotspot für internationales Design. Auf mehreren Etagen bekommst du als Besucher einen umfassenden und geballten Überblick zu hochwertigen Interior Design. Einen besonderen Blick wert ist das Treppenhaus, in dem jede Etage von einem anderen Künstler mit Graffiti gestaltet wurde.

Stilwerk Hamburg Stilwerk Hamburg

In großen Schritten kommen wir unserem nächsten Ziel immer näher. Auf das Fischbrötchen bei der Fischbrötchenbude Brücke 10 an der Landungsbrücke 10 lechzen wir alle. Ich habe dort das bisher lecker lecker leckerste Nordsee Krabben Brötchen ever gegessen! Und das zu essen ist gar nicht so einfach, war aber dank Julias Tipp möglich. Brötchen teilen, Krabben darauf verteilen und verspeisen.

Brücke 10 - leckeres Nordseekrabben Brötchen

An dieser Stelle endete offiziell unsere Bloggerreise. Kein Grund für mich nach Hause zu fahren – zusammen mit Christina bleibe ich eine weitere Nacht in der Stadt. Wir wechseln ins Hotel Lindner am Michel und laden erst einmal unsere Akkus wieder auf – elektronisch und körperlich.

Aussicht vom Zimmer im Hotel Lindner am Michel Hotel Lindner am Michel: Akkus aufladen

Wenn sich die Queen schon mal die Ehre in Hamburg gibt, müssen wir auch gucken gehen. Pünktlich 17:30 Uhr stehen wir mit Kameras im Anschlag an den Landungsbrücken und warten bis das gigantische Hochhaus Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 gen New York ausläuft.

Queen Mary 2

Harley Days in Hamburg: Unzählige Harley Davidson Fans tummelten sich in der Stadt und an jeder Ecke knatternde, röhrende Motoren und quietschende Reifen. Die Reeperbahn war eine dankbare Schaumeile.

Harley Days in Hamburg Harley Days in Hamburg

Schiff Ahoi, weiter geht es zur Reeperbahn zu Hamburgs erstem Italiener. Seit 1905 gibt es das Cuneo in der Davidstrasse 11. Von außen eher unscheinbar, von innen gut besucht und absolut gemütlich. Mit mehr Glück als Verstand bekommen wir unreserviert zwei Plätze auf dem kleinen überdachten Balkon und lernen auch gleich Franco Cuneo kennen. Franco führt das Cuneo seit 1963 in der 4. Generation, seit 2005 zusammen mit Franca Cuneo. Die Spaghetti Scampi und das Tiramisu sind beides ein Gedicht. Cuneo ist mein Geheimtipp für Hamburg.

Spaghetti Scampi bei Cuneo

Ein Lieblings Eis in der Altstädter Straße 15 rundete den Abend ab. Das cremig schmelzende Eis, ich habe Pfefferminz und Weiße Schokolade probiert, isst sich quasi wie von allein.

Lieblings Eis in Hamburg

Wer in unmittelbarer Nähe der St. Michaelis Kirche übernachtet, muss auch mal hinauf. Blauer Himmel und leichte Wolken, besser kann es für ein schönes Panorama kaum sein.

Aussicht vom Michel Auf dem Michel in Hamburg Auf dem Michel in Hamburg

Sonntagmorgen brechen wir auf zu einer etwas anderen Hafenrundfahrt. Mit der öffentlichen Fähre (Nr. 62 Richtung Finkenwerder) fahren wir 3 Stationen nach Neumühlen – Övelgönne. Müde und geschafft von den letzten drei anstrengenden Tagen fallen wir in die Liegestühle des Café Elbterrasse. Ein Latte Macchiato in der Hand, ein geiler Ausblick auf den Hafen und die einlaufenden Schiffe, dazu schiebt sich die Sonne immer mal wieder hinter den Wolken hervor – besser könnte es uns nicht gehen.

Blick vom Café Elbterrassen

St. Pauli ist eine wahre Fundgrube an kulinarischen Köstlichkeiten. Die Zuckermonarchie bietet alles was das süße Herz begehrt und macht es uns um einen weiteren Moment schwerer Hamburg heute wieder zu verlassen. Die Zuckermonarchie in der Taubenstrasse 15 ist der schönste Cupcake Laden den ich kenne! Wie aus einem Prospekt entsprungen. Weiße Tisch-Stuhle Garnituren stehen vor dem Laden. Innen hell eingerichtet mit weißen Möbeln, dezent farbigen Wänden und passende Blumendekoration auf den Tischen. Die Auswahl an Sweets lässt kaum Wünsche offen. Cupcakes, Cake Pops, Macarons und Tartes – Sweets soweit das Auge reicht und eines schöner als das andere. Gelungener Reiseabschluss ein wahres Schätzchen.

Zuckermonarchie in Hamburg Zuckermonarchie in Hamburg


Disclaimer: Dieser Aufenthalt wurde mir durch Hamburg Tourismus ermöglicht. Herzlichen Dank dafür. Ansichten und Eindrücke bleiben jedoch meine eigenen.