Lelystad und ganz viel um die Batavia

Aug 31, 2012 | Europareisen, Reiseziele | 2 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Flevoland du machst es uns nicht leicht. In unserem Zelt ist es gestern Abend noch recht frisch geworden, um nicht zu sagen kalt! Puhh, zum Glück hat unser Zelt einen Gasofen der einem wenigstens in unmittelbarer Nähe einheizt. Kalte Füsse hatte ich dennoch, aber ich bin auch eine Frostbeule.

Geschlafen habe ich dank Oropax (ich verreise NIE ohne) recht gut, die Betten sind äußert bequem. Der Regen prasselte die ganze Nacht gegen das Zelt. Nur zwei Stoffwände trennen uns von der Außenwelt ab – einfach zu viele Geräusche für meine Ohren um zur Ruhe zu kommen.

Heute Morgen wieder immer noch Regen und dazu teilweise heftiger Wind der die Zeltwände wackeln lies. Ich musste Amelie erstmal erklären das sie keine Angst haben muss und das Zelt nicht zusammen fällt. Wir haben uns also nochmal im Bett eingekuschelt und auf dem iPad ein paar interaktive Kinder-Hörbücher gehört.

Einmummeln im Bett.

Einmummeln im Bett.

Der kleine Gasofen wurde angeschmissen und zumindest in dessen direkter Nähe wird es auch muckelig warm. Das ganze Zelt aufzuwärmen ist aber etwas zu viel für das Öfchen. Dafür kommt von allen Seiten zu viel frischer kühler Wind durch alle Ritzen.

Zum Frühstück gab es frische Brötchen aus dem Molecaten Supermarkt. Nomnom, ich finde die dunklen Brötchen hier sehr sehr lecker! Kaffee, Obst usw. – im Supermarkt gibt es so gut wie alles was das Herz begehrt. Wirklich gut sortiert!

Er regnet und stürmte weiter. Unser Plan für heute hatte eigentlich den Besuch im Delfinarium vorgesehen, doch bei DEM WETTER?

Regenwetter - nicht gerade ZELTfreundlich

Regenwetter – nicht gerade ZELTfreundlich

Gegen Mittag brachen wir auf nach Lelystad – die Hauptstadt der Provinz Flevoland.

Auf Tipp von @the_stiller wollten wir da Schiffe angucken und das kann man auch bei Wind und Regen. In Lelystad am Markermmer ist alles nach der Batavia ausgerichtet. Die Batavia war ein niederländisches Segelschiff das 1629 bei seiner ersten Reise vor Australien auf ein Riff auflief und sank.

In der Batavia-Werft von Lelystad werden alte Schiffe rekonstruiert, die in der maritimen Geschichte der Niederlande eine wichtige Rolle gespielt haben. Die Werft ist eine Art Museum bzw. Schauwerkstatt und auch einen getreuen Nachbau der Batavia kann man erkunden. Wir haben in die Batavia-Werft  mal kurz aber nur unsere Nase reingesteckt und eine Piraten Fahne für Amelie gekauft.

Nachbau des niederländischen Segelschiffes Batavia

Nachbau des niederländischen Segelschiffes Batavia

Weiter am Ufer entlang gelangt man zum Batavia-Haven wo viele imposante und traditionelle Segelschiffe liegen, mit denen man auch auf’s Meer hinaus Segeln kann.

Der Batavia-Haven mit imposanten Segelschiffen Am Batavia-Haven

Am Batavia-Haven Am Batavia-Haven

Der Küstenwind trieb uns aber weiter nach Batavia-Stad – einem Fashion Outlet. Richtig, wir waren Shoppen! Wirklich abgesahnt hat aber unsere Kurze – neue Klamotten bei Mexx und neue Crocs für einfach so. Ich habe mir ein paar schicke Puma Schuhe in einer sehr coolen und verrückten Farbe gekauft. Von 120 € auf 36 € – das lohnt sich und super leicht sind die Schuhe auch noch.

Batavia Stad Batavia Stad

Batavia Stad - unsere kleine Shopping Queen

Batavia Stad – unsere kleine Shopping Queen

Dieses sehr coole 3D Bildhaben wir im Hafen auf dem Boden entdeckt.

Streetart am Batavia-Haven Streetart am Batavia-Haven

Zu unser aller Freude klarte es in Laufe des Nachmittages etwas auf und auch der Regen hat nachgelassen. Die Vorhersagen für morgen sehen ganz gut aus – wir können also unseren Besuch im Delfinarium dann morgen in Angriff nehmen.

Was wohl morgen hier im Ferienpark abgehen mag?
Über den Molecaten Ferienpark ist heute eine Horde Camper eingefallen. Plötzlich scheint es hier alles voll zu sein. Wir haben herausgefunden das über dieses Wochenende das alljährliche Treffen der ACSI Camper Inspektoren stattfindet. ACSI ist offenbar ein bekannter Campingführer und die darin veröffentlichten Campingplätze werden jährlich von sogenannten Inspektoren überprüft. Zum Dank gibt’s jährlich ein Zusammentreffen – und das ist genau an diesem Wochenende und genau hier! Let’s camp!

Unser Aufenthalt in Holland wurde ermöglicht vom Niederländischen Büro für Tourismus & Convention. Herzlichen Dank dafür! Ansichten bleiben meine eigenen.