iPhoneography – Fotografieren mit dem iPhone liegt voll im Trend [Rezension]

Nov 23, 2012 | Buchempfehlungen, Shopping | 7 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Immer häufiger ziehe ich mit dem iPhone in der Tasche los und lasse die große und schwere DSLR zu Hause. Den Augenblick schnell mit dem iPhone einfangen – das habe ich ja ohnehin immer dabei! Das Bild ggf. bearbeiten – direkt am iPhone – und zu guter Letzt, das Foto sofort online mit der Community auf Instagram, Twitter, Facebook usw. teilen.

iPhoneography nennt man das und das Fotografieren allein mit dem iPhone als Kamera liegt derzeit voll im Trend.

Dabei geht es nicht unbedingt um die Technik, obwohl die Kamera am iPhone 5 aktuell eine der besten Smartphone Kameras ist, in der iPhoneography zählen der Moment und die Kreativität des Fotografen.

Die preisgekrönte Fotografin und bekannte US-Bloggerin Stephanie C. Roberts hat sich im Buch iPhoneography (vom mitp Verlag) diesem neuen Trend gewidmet. Klar, dass ich mir dieses Buch näher ansehen musste ;)

iPhoneography – Fotograferen mit dem iPhone

Einleitend beginnt das Buch mit den grundlegenden Funktionen der iPhone Kamera. Wie fotografiere ich, wo werden die Fotos abgelegt und wie kann ich diese Fotos sortieren – alles direkt am iPhone selbst.

Die Anzahl der Foto- und Bildbearbeitungs-Apps im App Store steigt täglich und so ist es unmöglich alle Apps zu kennen und zu probieren. Mit der Zeit hat wohl jeder iPhoneograph Unmengen Apps durchprobiert und hat seine Lieblings-Apps gefunden. Im  Kapitel „Das Werkzeug bereitlegen“ stellt Roberts die von ihr gern genutzten und empfohlenen Apps vor und erklärt deren Funktion und Wirkungsweise. So kann sich jeder einen Eindruck machen, welche Apps ggf. für den eigenen Geschmack passend sind. Ich experimentiere gerade ein wenig mit der für mich bis dato neuen Photoshop Express App herum.

Mit dem Wissen um die Kamerafunktionen und tollen Bildbearbeitungs-Apps, geht es jetzt an das Fotografieren selbst.

„Der kreative Funke“: In diesem Kapitel gibt Roberts kreative Ideen und Impulse zum Bild und Bildaufbau. Hier sind einige interessante Denkanstöße dabei. Die Beispielbilder treffen zwar nicht meine persönlichen Vorlieben, aber das ist ja Geschmackssache.

Bilder können ebenso durch Stimmungen und Gefühle beeinflusst werden – freudig, frustriert oder nachdenklich zum Beispiel?! Im Kapitel „Nach Gefühl fotografieren“ gibt die Autorin Tipps, die Emotionen in das Bild zu integrieren.

Rezension: iPhoneography von Stephanie C. Roberts (mitp Verlag)

Finde deinen Fokus und deine persönliche Richtung in der iPhoneography! Um hier auf die Sprünge zu helfen, werden im Kapitel „Fokus finden“ begeisterte iPhoneographen und deren Projekte vorgestellt. Dies war für mich sehr spannend, denn ich liebe es neue Profile zu entdecken und durch stöbern. Dank Angabe von Links und Twitterprofilen war das auch ein leichtes Spiel.

Was nützen die schönsten Bilder, wenn sie keiner sieht. Sharing! heißt das Stichwort. Abschließend werden dazu einige Dienste beschrieben über die man seine Fotos teilen und verbreiten kann. Aber HALLO Frau Roberts, was bitte ist mit Instagram? Das ist doch DIE Foto-App schlechthin und davon ist im Buch nicht mit einem Wort die Rede. Die gab es doch schon und war doch schon lange populär – oder irre ich hier?

Fazit: Insgesamt gibt das Buch iPhoneography einen guten rundum Überblick was man mit dem iPhone in Sachen Fotografie alles machen kann. Passend zum Titel hat Stephanie C. Roberts alle Beispielbilder im Buch natürlich ausschließlich mit dem iPhone gemacht.

iPhoneography macht vor allem eines: VIEL SPASS! Probiert es mal aus.

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde durch den mitp Verlag ermöglicht. Herzlichen Dank dafür. Ansichten bleiben jedoch meine eigenen.