Familienurlaub in Holland – De Heelderpeel #1

Jun 4, 2012 | Europareisen, Reiseziele | 1 Kommentar

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

Mehr erfahren!

Endlich Urlaub! Eine Woche gehobenes Camping im Ferienpark De Heelderpeel – Holland, im Örtchen Heel in der Region Limburg an der Maas – steht auf dem Plan. Da unsere nette und bescheidene Behausung mit Selbstverpflegung ist, galt es an einiges zu denken und diversen nützlichen Haushaltskram einzupacken.

So hing ich schon Tage vorher in Gedanken in unserer Hütte und überlegte was wir wirklich brauchen, was wir nicht dringend brauchen – aber dennoch gerne mitnehmen wollen und was unwichtiger Luxus ist. Ich schrieb Listen und teilte diese via Dropbox mit unseren Freunden, die ebenfalls mitkommen. Dazu schrieb ich diverse Notizzettelchen – sowohl virtuelle am iPhone, als auch reale ganz altmodisch auf Papier – und verteilte diese überall in der Wohnung und im Auto. Ich durfte ja nichts Wichtiges vergessen. Denn eine Woche ohne Klopapier geht genauso wenig, wie eine Woche mit MacBook Air – aber ohne dessen Ladekabel ;).

Und bevor sich nun jemand wegen der Notwendigkeit des MacBook wundert: ja, das möchte ich gern mitnehmen, denn ich möchte ja Fotografieren gehen und die Bilder schon mal vorab überspielen und ansehen. Es gehört also definitiv zu den notwendigen Dingen.

Außerdem hoffe ich mich in aller Ruhe ein paar Blogartikeln widmen zu können. Ein BlackBerry Curve 9360 wartet auf einen BBM Test, zwei Fotografie Bücher wollen gelesen und rezensiert werden, der tragbare Lautsprecher STREETPARTY von Gear4 kommt natürlich auch in die Urlaubs-Test-Tasche und neben dem kleinen Rollei 12x Teleobjektiv für’s iPhone möchte ich unbedingt mein neues Canon 100mm Macro Objektiv ausgiebig benutzen. Wenn ich jetzt alles so vor mir aufgelistet sehe, zweifle ich selber ob ich das in einer Woche alles schaffe und ob dabei überhaupt noch Zeit zum Entspannen bleibt.

Doch zurück zu den Zettelchen. Darauf stand FLEISCH, neben allerlei Klamotten, Kosmetikkram, Spielsachen, Strandzeugs und diversem unabdingbaren Technikkram. Fleisch, ganz wichtig für eine Woche in der fast jeden Abend gegrillt wird. Also noch schnell einkaufen, damit wir wenigstens am ersten Abend etwas zwischen die Zähne bekommen. Für den Grill sorgen die Freunde und so hoffe ich inständig, dass diese ihn nicht zu Hause vergessen.

Koffer packen. Für jede Wettergelegenheit muss etwas dabei sein. Die Woche soll teilweise regnerisch durchwachsen werden – aber egal, wir sind ja nicht aus Zuckerwatte und haben auch bei Regenwetter unseren Spaß. Während ich durch die Zimmer renne und alles zum Einpacken bereit lege, folgt mir unsere Mini-Zicke auf Schritt und Tritt.

Koffer packen für eine Woche Familienurlaub in Holland.

Ein extra Zettelchen bekam mein Mann. Die Fahrräder kommen dieses Jahr mit und so musste er für all das Drum und Dran der Fahrräder, sowie deren Transportmöglichkeit sorgen.

Anreise nach De Heelderpeel Holland.

Die Lebensmittel sind in Kühltaschen verpackt. Die Haushaltsutensilien und Dinge des täglichen Bedarfs sind in Klappboxen verstaut. Eine große blaue Ikea Tüte beinhaltet einen riesigen Stapel Handtücher und Badetücher. Eine weitere große blaue Ikea Tasche ist mit Schuhen für alle Wetterbedingungen gefüllt. Das rosa Köfferchen meiner Tochter beinhaltet sorgfältig ausgewähltes Spielzeug. Kamerarucksack und Stativ stehen bereit. In unserem Flur ist kein Platz mehr zum Treten und während wir das alles durch’s Haus schleppen, könnte den Nachbarn der Gedanke kommen, wir ziehen komplett aus.

Die Fahrräder sind schon auf dem Dach des Autos und der Rest findet auch irgendwie seinen Platz im Kofferraum. Es kann also tatsächlich gleich losgehen. Ab in den URLAUB. Ab in unsere Trekkerhütte. Ab in den Familienspaß.

Ich wundere mich aber gerade wie meine Eltern das früher gemacht haben, als wir mit 4 Personen für 14 Tage im Trabi nach Ungarn gefahren sind. Wie passte der ganze Krempel nur in diese kleine Pappkiste? Meine Eltern waren offenbar Verpackungskünstler.

Mit dieser Frage und den ständigen Überlegungen „Habe ich an alles gedacht???“ steigen wir in’s Auto und düsen los … Naja, wir werden es ja sehen was ich vergessen habe 😉