13 Tipps für deinen Speiseplan und Rezept für Himbeer-Kokos-Porridge

Feb 14, 2017 | Rezepte | 4 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 41 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 11-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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[enthält Werbung für bofrost]

Neulich fragte mich bofrost* ob ich eine organisierte Planerin und fleißigen Listen-Erstellerinnen bin und ob ich meine Essenswoche vorplane. Alle drei Fragen kann ich mit JA beantworten. Im Planen bin ich nämlich ganz groß! Ob ich dabei organisiert vorgehe, wage ich jedoch zu bezweifeln. Aber nennt mich ruhig Königin der Listen, denn im Hause MrsBerry gibt es für nahezu alles eine Liste. Essenslisten, Einkaufslisten, tägliche To Do Listen, Packlisten, Checklisten … ich liebe sie alle und schreibe jede Menge davon.

Es ist mir deshalb eine Freude, euch von der Erstellung meines Speiseplans zu erzählen, euch ein paar Tipps dafür an die Hand zu geben und euch unsere Lieblingsgerichte zu verraten. Pssst, man munkelt am Ende wird es das Rezept für leckeres Himbeer-Kokos-Porridge geben. Ausserdem habe ich ein paar der bofrost*veggie Produkte ausprobiert und welches mir neulich den Arsch gerettet hat, davon erzähle ich euch ebenfalls ;-)

Meal Planning: Warum brauche ich einen Speiseplan?

Mahlzeiten lösen zum einem das schlichte Problem der Nahrungsaufnahme … das ich etwas Essen muss, um Power für den Tag zu haben. Zum anderen sind Mahlzeiten aber auch eine gute Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln auseinander zu setzen und diese kreativ in Gerichten zu verwenden. Ich habe zwar „nur“ eine dreiköpfige BärenFamilie zu beköstigen, aber auch das macht sich nicht von ganz allein. Meine Bande hat zwar Lieblingsgerichte, möchte aber dennoch nicht immer das gleiche essen. Außerdem koche ich gerne mit frischen Zutaten und diese müssen halt passend zum Gericht zuhause vorrätig sein. Deshalb schreibe ich im etwa wöchentlichen Rhythmus einen Speiseplan.

Unsere All-Time-Liebinge im Speiseplan sind:

  • Himbeer-Kokos-Porridge (zum Frühstück)
  • Pasta mit selbstgemachtem Pesto
  • Gulasch, wahlweise mit Nudeln oder Klössen
  • Bulgur Salat mit frischem Gemüse
  • Linseneintopf mit Chorizo-Wurst

Ein Speiseplan oder auch Essensplan erleichtert es mir ungemein, nicht ständig das gleiche zu kochen und mich auf die Einkäufe vorzubereiten. Der Plan für den oft so planlosen Einkauf also.

Nachdem ihr nun unsere Lieblingsgerichte kennt, verrate ich euch noch meine besten Tipps für die Erstellung eines Speiseplans.

MrsBerry.de Meal Planning | 13 Tipps für deinen Speiseplan / Essensplan

Meal Planning: 13 Tipps für deinen Speiseplan

1. Lass dich bei deinen Rezepten inspirieren

Die Inspirationen für meinen Speiseplan hole ich mir aus unterschiedlichsten Quellen. Ich habe stapelweise Kochbücher, ich liebe es in Foodblogs zu stöbern und ich habe eine schier unendliche Pinterest Rezepte Sammlung mit leckeren Ideen. Finde deinen Weg, um dich zu inspirieren und auf das Kochen zu freuen.

2. Plane saisonale und regionale Gerichte

Ich achte bei der Auswahl meiner Rezepte immer auf das saisonale Angebot und kaufe möglichst regionale Produkte. Das beste Beispiel dafür sind Erdbeeren. Frische Erdbeeren gibt es schon ab Februar im Handel, doch diese schmecken nach nichts. Hier lohnt es sich zu warten, bis die regionalen Erdbeeren reif sind oder auf tiefgekühlte Erdbeeren zurück zu greifen.

3. Lege dir ein eigenes Rezeptbuch an

Ich habe das alte Rezeptbuch meiner Mutter übernommen. Dort stehen nicht nur Muttis beste Rezepte drin sondern auch meine liebsten Rezepte und die Allround-Klassiker der Familie.

4. Lege dir einen eigenen Rezeptordner an

Neben dem Old School Rezeptbuch von Mutti habe ich auf meinem PC einen eigenen Ordner für meine Lieblingsrezepte. Diesen habe ich nach verschiedenen Rezeptkategorien unterteilt … Frühstück, Mittag, Abendessen, Salate, Suppen usw. … Ihr versteht was ich meine? Dort speichere all jene interessanten Rezepte, die ich noch ausprobieren möchte. Auch Rezepte aus Zeitschriften speichere ich auf dem PC ab. Dazu einfach Rezepte mit dem Handy fotografieren oder scannen und in der passenden Kategorie abspeichern.

Wichtig: lege EINEN Speicherort für Rezepte fest und beschrifte die Dateien entsprechend. Dies erspart dir längeres suchen.

5. Schreibe ein Mahlzeitenplan

Ein Mahlzeitenplan erleichtert zum einen die Einkaufsplanung und ist zudem eine tolle Inspirationsquelle. Wenn ein Gericht besonders lecker war oder sowas von schnell zubereitet, notiere ich mir das in meinem Mahlzeitenplaner. Wenn ich manchmal etwas ratlos den neuen Speiseplan für die kommende Woche schreiben möchte, hilft es in den alten Aufzeichnungen zu blättern.

6. Mahlzeitenwünsche der Familie berücksichtigen

Der Mann isst gerne einfache und gut bürgerliche Küche, das Kind liebt Nudeln und ich mag gern Speisen kunterbunt aus aller Welt. Deshalb darf sich bei der Essensplanung jeder etwas wünschen.

7. Plane Thementage – Freitag ist Nudeltag

Thementage vereinfachen die Planung ungemein. Freitag ist bei uns Nudeltag. Das Kind kommt freitags recht früh aus der Schule, sie liebt Nudeln und damit ist uns beiden geholfen. Denn Pasta geht unglaublich schnell. Hier bleibt nur noch zu entscheiden, ob wir die Pasta frisch zubereiten (also mit selbstgemachtem Nudelteig und so) und welches Pesto, welche Sauce und welche frischen Zutaten sonst noch in der Pasta landen.

8. Schreibe eine Einkaufsliste – und nimm sie mit!

Ich bin nicht besonders gut im zielbewussten Einkaufen. Ohne einen Einkaufszettel wäre ich hoffnungslos verloren und würde A) viel zu viel kaufen, B) das falsche kaufen und C) die Hälfte vergessen. Deshalb erstelle ich mir aus jedem Speiseplan einen Einkaufszettel und ziehe damit los … wenn ich ihn denn nicht zuhause vergesse … oH, mAn …

9. Gute Vorratsplanung ist das A und O

Eine gute Vorratsplanung ist das A und O. Statt Schränke und Tiefkühler endlos zu überladen, ist es wichtig, nützliche Komponenten immer auf Vorrat zu haben. In meinem Tiefkühlschrank befinden sich beispielsweise IMMER TK Himbeeren für mein geliebtes Frühstück (hier geht’s zum Rezept) und auch die selbstgemachte Gemüsebrühe, die die perfekte Grundlage für jede Suppe bildet, darf niemals ausgehen.

10. Resteverwertung – Rest am nächsten Tag essen

Wir haben eingekauft. Wir haben gekocht. Und wir haben gegessen. Trotzdem bleibt etwas übrig. Diese Reste plane ich bewusst ein und esse davon an den Tagen zu Mittag, wenn Mann und Kind nicht zuhause sind. Dann muss ich nicht extra für mich alleine etwas kochen.

11. Einfrieren – einmal kochen, zweimal essen

Einmal kochen, zweimal essen heißt die Devise. Viele Gerichte, Suppen und Saucen lassen sich gut in großen Mengen kochen und dann einfrieren. Dies erspart dir später einen Arbeitsschritt, wenn die Zeit mal etwas knapp ist. Doch friere bewusst ein und überlade deinen Tiefkühlschrank nicht.

12. Beschrifte dein Essen

Mag komisch klingen ist aber gerade im Tiefkühlschrank eine echte Erleichterung. Ich beschrifte mein Essen mit A) dem Namen, B) wann es gekocht wurde und C) wie viele Portionen es sind, bevor es in den Frost wandert. Wer mehr als ein Gericht eingefroren hat verliert sonst schnell den Überblick.

Haltet mich für einen MONK, aber ich habe sogar die Schubkästen in meinem Tiefkühler beschriftet. Ein Kasten ist nämlich nur für Hundefutter und das möchte ich nicht mit meinem Essen mischen ;-)

13. Hab immer eine Notfallreserve daheim

Was nützt das beste Mealplanning, wenn sich Freunde völlig spontan zu Besuch anmelden und du gerade erst einkaufen gehen willst? Genau … nix! Deshalb ist es immer gut, eine kleine Reserve im Tiefkühlschrank zu haben. Diese Reserve und damit mein Retter für einen gelungenen Abend war neulich erst die Veggie Frittata von bofrost*. Was ich daraus gemacht habe zeige ich euch jetzt.

Frittata Snacks mit Ziegenkäse und Cherrytomaten

Eine Frittata ist zwar schnell alleine gemacht, aber auch dafür braucht man Eier. Die fix-und-fertig-ich-muss-nur-noch-in-den-Ofen Veggie Frittata von bofrost* hat mir also neulich den Arsch äh Abend gerettet. Da ich aber noch kleine Cherrytomaten und Ziegenkäse zuhause hatte, habe ich die Frittata nicht klassisch in der Auflaufform zu bereitet sondern habe kleine Snacks daraus gemacht. Geht genauso schnell, sieht schmackofatz aus und schmeckt in Kombination ganz hervorragend.

Dafür habe ich die tiefgekühlte Frittata einfach in ein Muffinblech gegeben und nach Packungsanweisung, jedoch nur für 35 Minuten, gebacken. Mit einem Löffel lassen sich die Frittata Snacks gut aus der Form lösen. Jetzt nur noch den Ziegenkäse grob zerbröseln und mit je einer Cherrytomate aufpicken. Fertig ist der Snack. Und mal ganz ehrlich, sieht das nicht so aus als ob ich top vorbereitet wäre und nur auf Besuch gewartet hätte?

MrsBerry Meal Planning | Veggie Frittata Snacks mit Ziegenkäse und Cherrytomaten MrsBerry Meal Planning | Veggie Frittata Snacks mit Ziegenkäse und Cherrytomaten

Die restliche Veggie Frittata gab es am nächsten Tag zu Mittag … ich war ja an dem Abend dann doch nicht mehr einkaufen ;-)

MrsBerry Meal Planning | Veggie Frittata

Rezept für Himbeer-Kokos-Porridge

Ich habe euch ja oben erzählt, dass ich immer TK Himbeeren zuhause habe. Daraus zaubere ich mir mein liebstes Winter-Frühstück … mein Himbeer-Kokos-Porridge. Ich liebe Porridge. Gerade im Winter wenn es kalt ist, habe ich gerne schon zum Frühstück etwas warmes im Magen. Schmeckt saulecker, macht lange satt und wärmt von innen.

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Genug gefastelt, hier kommt das Rezept.

Zutaten für Himbeer-Kokos-Porridge (1 Portion)

  • 50 g Haferflocken, feinblatt oder Dinkelflocken, feinblatt
  • 200 ml Milch
  • 1 ½ EL Kokosflocken
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • 1 ½ EL getrocknete Cranberries
  • 1 EL Kokossirup oder Agaven Dicksaft
  • 1 handvoll TK Himbeeren, z.B. tiefgekühlte Himbeeren von bofrost*
  • frisches Obst nach Wahl und Saison

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Ich bereite mir das Porridge gerne auf Vorrat zu. Dazu einfach die trockenen Zutaten (Haferflocken, Kokosflocken, Mandeln und Cranberries) verxxxxfachen und in ein Vorratsgefäß füllen.

Zubereitung für Himbeer-Kokos-Porridge

  1. Einen Topf mit der Milch auf den Herd stellen.
  2. Die einzelnen Zutaten … Haferflocken, Kokosflocken, Mandeln und Cranberries … oder die auf Vorrat vorbereitete Porridge Mischung anteilig hinzufügen und gut verrühren.
  3. Kokossierup oder Agaven Dicksaft zum Süßen nach eigenem Belieben hinzufügen und ebenfalls gut verrühren.
  4. Warten bis die Milch heißt wird. Wenn die Masse im Topf anfängt zu blubbern, den Topf sofort vom Herd nehmen, die TK Himbeeren unterrühren und auf Seite stellen.

Jetzt könnt ihr Zähne putzen gehen und euch anziehen. Wenn ihr zurück kommt ist das Porridge fertig und hat die richtige Temperatur zum Essen.

Das Porridge nur noch in eine Schüssel füllen und mit frischen Früchten hübsch garnieren … das Auge isst ja schließlich mit …
Guten Appetit!

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