Delfine gucken – ein Kindertraum im Dolfinarium Harderwijk

Sep 2, 2012 | Europareisen, Reiseziele | 3 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Guten Morgen Sonnenschein – Guten Morgen Flevoland!
Endlich sind wir im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf der Sonnenseite des Lebens und können unseren geplanten Besuch im Dolfinarium angehen.

Nach dem Frühstück ging es los nach Harderwijk – endlich Delfine gucken. Amelie hatte sich schon so darauf gefreut.

Endlich wieder Sonnenschein :-)

Endlich wieder Sonnenschein :-)

Harderwijk ist gerade mal 6 km vom Molecaten Ferienpark entfährt, aber leider mit Kind zu weit für einen Fußmarsch. Also nahmen wir das Auto und folgten der Ausschilderung zum nächsten Parkplatz – für den gleich mal 7,50 € fällig werden. Was wir nicht wussten, von da aus ist es noch mal ein gut 15 minütiger Fußmarsch, immer der blauen Linie auf dem Boden hinterher. Ich kam mir vor wie bei einer Völkerwanderung.

Der Einlass im Dolfinarium – Europas größtem Meeressäugerpark – ging reibungslos über die Bühne. Schnell bekamen wir unsere Karten und konnten hinein. Auf der Bühne gleich am Eingang begegnete uns Diego – Dora’s Cousin. An diesem Wochenende sind im Park die Dora und Diego Fun Tage. Nach 10 Minuten holländischer Bühnenshow schleusten wir das Kind weiter. Hier gibt es überall was zu sehen, sprich das Kind bleibt auch immer und überall stehen ;-)

Dann die Seelöwen und das Kind war schon mal Feuer und Flamme. Aber die Menschenmassen strömten weiter an uns vorbei. Ein Blick auf den Lageplan mit Programm verriet uns, in 30 Minuten geht die Delfin Show los. Also nix wie hinterher. Eingepfercht in einer Schlage warteten wir auf schrittweise Einlass in ‚De Droomwens‘ = ‚Der Traumwunsch‘. Wir stehen in der prallen Sonne und ich werde langsam etwas genervt – allein schon wegen der ständigen Fragerei von Amelie  „Wann kommen wir endlich rein?“ oder „Wann können wir die Delfine sehen?“.

Dolfinarium Harderwijk - 'De Droomwens'

Dolfinarium Harderwijk – ‚De Droomwens‘

Wir kommen rein – vorbei am Kinderwagenparkplatz – hinein in die Show Halle und erkämpfen uns einen ganz guten Platz. Szenarien spielen sich hier ab: Eltern stürmen die Treppen hoch, Kinder fallen hinher. Wir sitzen. Jetzt sieht Amelie den kleinen Verkaufswagen unten wo es leuchtende Sterne gibt. Klar, das Kind will einen haben, jedes Kind hat ja einen. Unter Einsatz meines Lebens kämpfe ich mich wieder nach unten, gegen den Strom der hereinstürmenden Leute und kaufe für 5 Euro einen rosa Leuchtestern. Wieder am Platz angekommen, das Kind ist glücklich und die Delfin Show geht auch gleich los.

Die Show basiert auf einer kleinen Geschichte – dem Traum von Chris.
Chris liest vor dem zu Bett gehen gern Bücher. Ihr Lieblingsbuch ist ein Delfin Buch. Sie schläft ein und die Traumfee erscheint – sie kann Träume wahr werden lassen und so erwacht Chris bald in ihrem eigenen Delfin Traum.

Die Show ist sehr süss gemacht und bei mir löste sich auch die nervliche Anspannung. Es war einfach zu schön wie Amelie selig lächelte und die Show voller Bewunderung verfolgte.

Auf dem Plan rechtzeitig informiert – gleich geht die Piratenshow mit den verrückten Seelöwen los. Die ‚De Piratenbende‘ Show ist unglaublich witzig inszeniert und wir kamen aus dem Lachen oft gar nicht mehr raus.

Dolfinarium Harderwijk - 'De Piratenbende'

Dolfinarium Harderwijk – ‚De Piratenbende‘

‚De Droomwens‘ und ‚De Piratenbende‘ sind die längsten Shows und somit (meiner Ansicht nach) die Hauptattraktionen des Parks, zumindest was Shows angeht. Es gibt aber überall kleinere Vorführungen bzw. Fütterungen mit Vorführung zu sehen. Der ganze Park besteht, neben den Show Bereichen, aus vielen großen Aussenbecken für die verschiedenen Meeressäuger. Zwischendrin Spielplätze und Klettermöglichkeiten die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Die Anlage ist großflächig und es war schwer für uns, uns zurecht zu finden. Immer wieder musste der Plan her – wo sind wir und wo müssen wir hin. Immer wieder vorbei an Imbissbuden, Softeis und Souvenirs. Und immer wieder die Fragen des Kindes „kann ist dies – kann ich jenes“.

Apropos Essen. Wir haben uns im Park zum Mittag etwas an der Burgerbude gekauft: 2x das Big Burger Menü und 1x das Kids Menü. Ich war echt enttäuscht! Der Big Burger war überhaupt nicht Big, sondern wirklich mickrig und die Pommes war kalt und geschmacklos. Die knapp 20 € dafür hätten wir echt besser investieren können. Mein Tipp: nehmt euch einen Imbiss mit!

Ein weiterer Tipp: es gibt einen Dolfinarium einen Thermo-Kaffeebecher für 4,95 € zu kaufen – den man immer wieder KOSTENLOS auffüllen kann. Das finde ich Top!

Es geht natürlich nicht ohne Souvenirs. In einem der zahlreichen Shops haben wir eine Delfin Kette für Amelie gekauft und einen Plüsch Delfin. Kostenpunkt: ca. 18 €.

Ihr seht also, so ein Ausflug wird auch jenseits der Eintrittspreise sehr schnell recht kostspielig – dennoch finde ich einen Besuch sehr lohnenswert!

Eine Frage bleibt aber weiterhin offen. Was zum Teufel habe ich mir heute Morgen dabei gedacht meine große Canon DSLR zu Hause im Zelt zu lassen????
Ich hatte einfach keine Lust mich mit dem diesen schweren Ding um den Hals durch die Menschenmassen zu quetschen und habe voll und ganz auf das iPhone als Kamera gesetzt. Was für ein Fehler! Gerade hier hatte ich mit der DSLR wohl mehr aus den Bildern herausholen können. Vielleicht wäre eine spiegellose Systemkamera hier von Vorteil? Nein, zu teuer. Gedanke gestrichen.

Wie dem auch sei. Hier sind noch ein paar Instagram Eindrücke unseres Tages im Dofinarium.

Dolfinarium Harderwijk  Dolfinarium Harderwijk

Dolfinarium Harderwijk  Dolfinarium Harderwijk

Dolfinarium Harderwijk  Dolfinarium Harderwijk

Dolfinarium Harderwijk  Dolfinarium Harderwijk

Dolfinarium Harderwijk

Harderwijk  Harderwijk

Am heutigen 1. September steht die Promenade entlang am Felvostrand unter dem Motto Flevoboulevard Swingt. Rund um den Veluwemeer See gibt es Locations mit Live Musik. Auch im Molecaten Restaurant gab es Live Musik. Wir haben hier köstlich gespeist – bei mir gab es ‚Gebakken gipste, stesaus, atjar, kroepoek, frier an salat‘ und dazu als Dessert dreierlei Mousse.

Flevoboulevard Swingt Flevoboulevard Swingt

Ihr Lieben, der Tag heute war aufregend, anstrengend und vor allem wunderschön. Total feddisch gehe ich nun in’s Bett. Morgen früh wird schnell zusammengepackt – wir müssen leider schon wieder abreisen. Doch bevor es wieder nach Deutschland geht, legen wir einen Stop in Walibi World ein.

Flevoboulevard Swingt - Sonnenuntergang über dem Molecaten Ferienpark

Flevoboulevard Swingt – Sonnenuntergang über dem Molecaten Ferienpark

Unser Aufenthalt in Holland wurde ermöglicht vom Niederländischen Büro für Tourismus & Convention. Herzlichen Dank dafür! Ansichten bleiben meine eigenen.