Cities & Kids: 10 Tipps über HAMBURG von Maximilian Buddenbohm

Mai 29, 2013 | Reiseziele | 0 Kommentare

Wer schreibt hier: Christina Nagel-Gasch | 40 Jahre | Diplom Kauffrau | Mutter einer 10-Jährigen Tochter | gern auf Reisen | liebe die Fotografie | süchtig nach Törtchen & Schokolade

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Hamburg ist eine Metropole und zugleich die Stadt mit dem größten Seehafen Deutschlands. Das sich diese Millionenstadt auch für einen Besuch mit Familie lohnt, zeigt Maximilian Buddenbohm. Der Autor, Blogger und Vater von zwei Söhnen hat mir 10 Fragen zu seiner Stadt beantwortet und verrät in der Serie Cities & Kids seine besten Tipps um Hamburg mit Kindern zu erleben.

10 Familien Tipps über HAMBURG von Maximilian Buddenbohm

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1. Wo können wir als Familie in Hamburg gut und günstig übernachten?

Ich habe leider wirklich keine Ahnung, ich wohne hier und bin nie in Hotels.

2. Gerade angekommen, wo müssen wir zuerst hin?

Wenn man Hamburg nicht kennt, geht man zuerst in den Hafen. Das Image der Stadt lebt  vom Hafen, wenn man also zur Stadt nett sein will, gibt man ihr auch die Chance, gleich allen Klischees gerecht zu werden und fährt direkt zu den Landungsbrücken. Dann wird die Stadt bei jedem Wetter wirklich jedem Vorurteil gerecht – und warum sollte sie das nicht tun. Die Landungsbrücken sind natürlich längst nur noch eine Kulisse in Disney-Manier, aber als Tourist muss man auch nicht immer hinter alle Kulissen des Stadt-Marketings gucken. Den Anspruch haben viele Reisende, aber das ist nur anstrengend. Man darf auch einmal mit Vorsatz auf alles reinfallen, das entspannt.

3. Was ist dein MUST SEE mit Kindern in Hamburg?

Der Hafen vom Wasser aus gefällt den meisten Altersgruppen, also macht man tatsächlich eine Hafenrundfahrt, wie es auch in jedem Reiseführer steht. Und zwar mit einer Barkasse, nicht mit dem großen Dingern. Wenn man Geld sparen will oder muss, fährt man einfach mit einer spottbilligen Hafenfähre über die Elbe nach Finkenwerder und zurück, das ist auch schon etwas.

4. Welche Sehenswürdigkeit dürfen wir nicht verpassen?

Das Miniaturwunderland. Tatsächlich war ich selbst noch nie da, aber alle sind immer restlos begeistert, das kann so verkehrt sicher nicht sein und das gibt es so auch in keiner anderen Stadt. Wobei die Meinungen auseinandergehen, ob es eher Erwachsenen oder eher Kindern gefällt. Kindern könnten es einem jedenfalls übelnehmen, nicht dagewesen zu sein, da geht man besser kein Risiko ein.

5. Unterwegs in Hamburg: wie gelangen wir am besten von A nach B?

Mit der U- und der S-Bahn. Was man damit nicht erreichen kann, das ist dann auch entbehrlich. Und das ist nur ganz leicht verallgemeinert.

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6. Wo können wir als Familie gut Essen gehen?

Keine Ahnung, wir gehen nicht essen, wir müssen hier Miete zahlen.

7. Wo kann ich einen Kaffee genießen, während die Kids spielen?

Wirklich guten Kaffee im Spielplatznähe würde ich auch gerne einmal finden. Tatsächlich geben sich die berühmten Hamburger Latte-Macchiato-Mamas aber mit allem zufrieden, was Koffein enthält. Oder aber sie tragen ihren Lieblingskaffee meilenweit.

8. Was sind deine persönlichen Geheimtipps in Hamburg?

Der alte Elbtunnel. Das Altonaer Museum (mit Kinderabteilung). Das zoologische Museum am Grindel kostet keinen Eintritt und ist an Regentagen gerade für kleinere Kinder nett. Mit dem Fahrrad einmal um die Alster fahren. Von den Landungsbrücken aus soweit mit der Elbe mitlaufen, wie man nur schafft. Auf das Meer hoffen, den Möwen nachsehen und allen Schiffen winken.

9. Welches Souvenir ist typisch für Hamburg und wo können wir es kaufen?

Ein Hamburger Franzbrötchen. Ohne Streusel, ohne Kürbis, ohne Schoko. Ich habe das hier bereits einmal ausführlich erklärt. Wo man das beste Franzbrötchen kaufen kann, ist eine spannende Frage, am besten ist sicher, man probiert einfach an jeder Ecke eines. Nur nicht im Hamburger Hauptbahnhof, wo sie an einem speziellen Stand zu Phantasiepreisen tatsächlich als Souvenir verkauft werden und daher naheliegenderweise nicht schmecken. Sie müssen schon von einem ganz normalen Bäcker kommen.

10. Picture Point – von wo aus haben wir den besten Blick auf Hamburg?

Von St. Georg aus den Sonnenuntergang über der Außenalster abwarten.

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Vielen Dank für deine Antworten, lieber Maximilian.

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Maximilian Buddenbohm. Geb. 1966 in Lübeck. Hat längere Zeit in Travemünde gelebt. Nach dem Abitur Studium des Bibliothekswesens in Hamburg. Arbeitet vormittags als Controller in einem großen Konzern und nachmittags als freier Autor und Kolumnist für Zeitungen, Zeitschriften, Onlinedingens etc. Bloggt seit neun Jahren unter www.herzdamengeschichten.de über sein Leben, seine Frau und seine Söhne. Schreibt auch Bücher.

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