Das ich eine gebürtige Dresdnerin bin ist kein Geheimnis, doch bereits vor über 11 Jahren kehrte ich meiner Heimatstadt jobbedingt den Rücken und habe nun die Gelegenheit das mir bis dahin alltägliche Dresden neu zu entdecken.
Heute stand ein Besuch der Dresdner Frauenkirche auf dem Plan. Ich kenne aus Kindheitstagen noch die Ruine des im zweiten Weltkrieg zerbombten Bauwerkes und kann mich noch grob an das Gerede von damals erinnern als es darum ging ob die Frauenkirche nun wieder aufgebaut werden soll oder ob doch die Ruine als Mahnmal erhalten bleiben soll. Man entschied sich für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Zu Recht – kann ich heute sagen!
Vor nunmehr fast 7 Jahren wurde die Frauenkirche fertig gestellt und es ist beschämend das ich es so lange nicht geschafft habe mir das imposante Bauwerk von innen anzusehen. Der Besucheransturm ist seit der Wiedereröffnung ungebrochen, vielleicht waren die Menschentrauben davor der Grund gewesen warum ich noch nicht hinein geschafft hatte.
Heute war das anders. Wir hatten einen Termin samt Fotogenehmigung und durften an den Massen vorbei auf die Emporen und von da aus alles ganz nah betrachten und natürlich fotografieren. Ich war überwältigt und sprachlos. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Selbst unser bis dahin stetig plapperndes Kind war von Prunk und Pracht beeindruckt.
Anschließend sind wir natürlich noch auf die Kuppel hinauf. Bei traumhaftem Wetter und mit einem sagenhaften Ausblick auf die Stadt wurden wir für den beschwerlichen Aufstieg belohnt. Die Kurze war fasziniert davon, dass man „sooooo weit bis in die Wolken gucken kann“ und „über die Bäume hoch“ ist. Ein weiterer Vorteil einer Sightseeing Tour mit viel Laufen und Treppen steigen – das Kind ist sofort eingeschlafen
Aber kommt nun mit mir und werft via Instagrams einen Blick in das prächtige Bauwerk und genießt die Aussicht auf Dresden von der Kuppel der Dresdner Frauenkirche.
Die Fotos von der DSLR übertrage ich zur Sicherung gerade auf das iPad. Diese werde ich dan in Ruhe fertig machen wenn wir wieder zu Hause sind und euch in einem separaten Beitrag etwas später zeigen. So stay tuned.
Disclaimer: Ich war freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Stiftung Frauenkirche in der Frauenkirche. Herzlichen Dank dafür. Ansichten und Eindrücke bleiben jedoch meine eigenen.














Da bleibt mir doch nur zu sagen: Heimat, was biste scheen! #hach
Danke dir und toll, dass ihr es endlich mal geschafft habt!
Schöne Bilder hast du da gemacht. Da bekommt man gleich Fernweh.
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Von außen betrachtet, finde ich die Kirche schön. Das Innere ist jedoch ein einziges, überladenens Zuckerbäcker-Barock, das ich eher scheulich finde. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden…